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Was ist Active Directory Management (AD Mgmt)?

Active Directory Management (AD Mgmt) ist die Lösung, mit der clevere Unternehmen Identitäts-Workflows automatisieren, den Benutzerzugriff absichern und bei der Verwaltung von Identitäten und Konten in weitläufigen Großunternehmen für die nötige Effizienz und Governance sorgen. Da Active Directory (AD) und Azure AD weithin verwendet werden, sind sie primäre und einfache Ziele für Bedrohungsakteure. Eine optimale Bereitstellung und Verwaltung von AD ist daher entscheidend, um das Risiko in Unternehmen zu reduzieren.

Vorteile von AD Management

Vereinheitlichung von Identitäten in einer Hybrid-Umgebung

Konsolidieren Sie die Verwaltung von Identitäten und Berechtigungen Ihrer Active Directory- und Azure Active Directory-Umgebung. Active Directory Management and Security (AD Mgmt) ermöglicht Ihnen, die Kontrolle des Benutzerzugriffs auf Ihre Anwendungen, Datenbanken, SaaS-Ressourcen und sonstige mit AD verbundene Komponenten zu zentralisieren.

Erweiterung des Identity Management und der AD-Governance über Windows hinaus

Erweitern Sie Funktionen für die Benutzerprovisionierung in Ihrer hybriden und heterogenen Umgebung, um nicht nur den Zugriff auf Windows-basierte Ressourcen, sondern auch auf UNIX-/Linux- und Mac OS X-Umgebungen und cloudbasierte Ressourcen effizient zu verwalten.

Unterstützung bei der Gewährleistung von Compliance

Mit geschlossenen und automatisierten Zugriffsgenehmigungsprozessen und Berichterstellungsfunktionen kann Active Directory Management and Security bei der Gewährleistung von Compliance helfen und den Stress im Zusammenhang mit Audits reduzieren.

Automatisierte AD/AAD-Administration

Sie können die Effizienz Ihres Unternehmens mit Active Directory Management mit konsistenten und rationalisierten Verfahren durch eine automatisierte Kontolebenszyklusverwaltung verbessern.
Warum ist Active Directory Management so wichtig?

Warum ist Active Directory Management so wichtig?

Active Directory Management (AD Mgmt) ist wichtig, weil über 95 % der Fortune 1000-Unternehmen Active Directory nutzen, um Identitäten und den Zugriff zu verwalten. Wegen ihrer weitverbreiteten Nutzung ist die Lösung das primäre Ziel von Bedrohungsakteuren. Demzufolge ist ADMS ein entscheidendes Mittel, um die effiziente Verwaltung von Benutzerprovisionierungsaufgaben sicherzustellen und Ihr Unternehmen vor Datensicherheitsverletzungen und Ransomware-Angriffen zu schützen. Außerdem können Sie nicht nur Benutzerprovisionierungsaufgaben automatisieren und beschleunigen, um wertvolle IT-Arbeitszeit zu sparen, sondern auch die Berechtigungskontrolle über AD erweitern, indem Sie nicht von Windows stammende Ressourcen in Ihre AD-Infrastruktur integrieren.
Wie trägt Active Directory Management zur Implementierung eines Zero-Trust-Modells bei?

Wie trägt Active Directory Management zur Implementierung eines Zero-Trust-Modells bei?

Mit AD Mgmt haben Sie die Gewissheit, dass alle AD-Administratoren und -Benutzer in Ihrer hybriden AD-Umgebung nur über Berechtigungen verfügen, die sie zur Erledigung ihrer Arbeit benötigen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dieses Least-Privilege-Prinzip bildet zusammen mit der Just-in-Time(JIT)-Provisionierung den zentralen Kern des Zero-Trust-Modells. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ lautet das Motto von Zero Trust. Diese Maxime sorgt für maximalen Schutz und kann Schäden durch einen internen oder externen Bedrohungsakteur aufhalten oder eingrenzen, falls Anmeldeinformationen kompromittiert werden. Streng genommen haben Benutzer keine Berechtigungen, bis sie auf eine bestimmte Ressource zugreifen müssen. In diesem Fall kommt eine temporäre besondere Authentifizierung zum Einsatz. Die Ressource ist auf bestimmte Zeit verfügbar (Sitzungsverwaltung) und der Benutzer kann nicht mehr darauf zugreifen, sobald die Zeit abgelaufen ist. Auf diese Weise können Benutzeranmeldeinformationen nicht von einem Bedrohungsakteur genutzt werden und der Missbrauch von Ressourcen wird während einer Sicherheitsverletzung unterbunden. Gleichzeitig wird die Extraktion oder Veränderung von Daten unmöglich gemacht.
Wie unterstützt Active Directory Management die Effizienz?

Wie unterstützt AD Mgmt die Effizienz?

Active Directory Management definiert administrative Richtlinien und damit verbundene Berechtigungen, um Administratorzugriffsregeln durchzusetzen und Fehler und Inkonsistenzen zu eliminieren, die bei manuellen Prozessen und nativen Verwaltungs-Tools häufig vorkommen. Mit vorlagenbasierten und anpassbaren Workflows können Sie sicherstellen, dass Richtlinien eingehalten werden, und gleichzeitig Provisionierungsaufgaben und Aufgaben zur Aufhebung derselben zu beschleunigen. Durch die Automatisierung alltäglicher Aufgaben können Sie außerdem Fehler eliminieren, die häufig bei manuellen Prozessen vorkommen. Wenn Sie zudem Ihre AD-Infrastruktur in andere Betriebssysteme wie HR- und ITSM-Systeme integrieren, können Sie Benutzerdaten über mehrere Plattformen hinweg synchronisieren.
Wie trägt AD Management zur Identity Governance bei?

Wie trägt AD Management zur Identity Governance bei?

Active Directory Management bietet Identity Governance and Administration für Ihr gesamtes Unternehmen, und das unabhängig davon, ob es sich bei den Ressourcen um On-Premises-Anwendungen, auf Azure basierende Anwendungen (einschließlich Office 365- und SaaS-Anwendungen), oder Cloud-/SaaS-Ressourcen handelt. Mit den vorhin erwähnten vorlagenbasierten Workflows – sowie der Möglichkeit, kundenspezifische zu erstellen – können Sie außerdem Richtlinien implementieren, um Governance zu erreichen und Prozesse zur kontinuierlichen Einhaltung von Vorschriften zu automatisieren. In Kombination mit den Berichterstellungsfunktionen von One Identity Lösungen, können Sie das mit anstehenden Audits verbundene Stressniveau senken.

 

 

Was sind die Schwachstellen von Active Directory und wie kann man sie beheben?

Da eine Vielzahl an Unternehmen AD und Azure AD für die Authentifizierung und den Single Sign-on-Support für ihre Benutzer verwenden, sind Hacker ständig auf der Suche nach Schwachstellen in Ihrem AD. Im Folgenden finden Sie die häufigsten AD-Schwachstellen, die Hacker auszunutzen versuchen:

  • Kompromittierte Benutzernamen und Kennwörter: Hacker können sich Listen von bereits kompromittierten Benutzernamen und Kennwörtern beschaffen und verschiedene Kombinationen auf Ihrer Anmeldeseite einfügen, bis sie eine passende Übereinstimmung finden
  • Standard-Anmeldeinformationen: Jedes einzelne Gerät, das mit Ihrem Netzwerk verbunden ist, wird zunächst mit häufig genutzten Anmeldeinformationen bereitgestellt, die Hacker leicht erraten können
  • Hartkodierte Anmeldeinformationen: Hacker können Skripte und geplante Aufgaben durchsuchen, um Benutzernamen und Kennwörter im Skript zu entdecken
  • E-Mail-Phishing, Vishing, Whaling-Angriffe usw.: Hacker senden gerne E-Mails an Ihre Benutzer, die den Anschein erwecken, als kämen sie aus dem Unternehmen, um sie dazu zu bringen, auf Links zu klicken und ihre Anmeldeinformationen einzugeben
  • Local Loop Multicast Name Resolution (LLMNR): Hacker nutzen Windows-Systeme mit bestimmten Browsereinstellungen aus, um ihre eigenen Webserver einzurichten, die nach Anmeldeinformationen für Ihr Benutzersystem fragen können
  • Kerberoasting: Kerberoasting ist ein Angriff auf AD, der das SPN-Attribut eines Benutzerobjekts verwendet
  • Erhöhte Privilegien: Hacker verschaffen sich oft Zutritt zu Standardkonten mit schwachen Cybersicherheitspraktiken und nutzen die Anmeldeinformationen dieses Kontos, um Zugriff auf weitere Daten Ihres Unternehmens zu erhalten

Indem Sie privilegierten Zugriff nur bei Bedarf gewähren und diese Berechtigungen anschließend wieder entziehen, das Kennwort des Kontos sofort nach Beendigung der Sitzung ändern sowie für umfassende Transparenz in alle Zugriffsberechtigungen (wer wann auf was zugreift) sorgen, kann Ihr Unternehmen alle oben genannten Risiken vermeiden. All dies ist möglich mit One Identity Just-in-Time Privilege und Active Roles.

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